  Letzter großer Wettkampf in dieser Saison und wieder einmal REGEN, REGEN, REGEN. Zum Glück war die Außentemperatur gerade angenehm und für mich optimal für einen guten Wettkampf. Diesmal brachte mich die Liebe zum Sport in die hessische Landeshauptstadt nach Wiesbaden. Ein härterer 70.3 sollte es noch werden und das war er dann auch mit seinen knappen 1500 Höhenmetern auf der 90 km Radschleife. Gut vorbereitet stand ich am Sonntag am Schwimmstart und machte es mir zur Aufgabe einmal ohne Beinkrämpfe das Wasser zu verlassen. Gesagt - Getan. Ich bin die 1,9 km in einem eher gemütlichen Tempo geschwommen. Nach 33 min. waren diese dann schon mal Geschichte und die anspruchsvolle Radstrecke wartet schon auf mich. So gut habe ich mich selten auf dem Rad gefühlt und brachte Hügel um Hügel hinter mich. Nach 2:56 auch diese Herausforderung geschafft, hieß es nun run Mario run.
Der total vergatschte Kurpark von Wiesbaden wurde zur Schlammschlacht und jeder Rutschmeter wurde zur körperlichen Qual. Nach insgesamt 5:11 und ein paar Zerquetschten hatte ich meinen wohl härtesten Halbironman geschafft.
   Schon am Donnerstag ging es mit Sack und Pack nach Klagenfurt. Stressfreies Check IN, TriBike noch reparieren und bis Sonntag RELAXEN war das Motto. Mit ein paar kleinen Schwimm- und Laufeinheiten die gewohnte Lockerheit finden, um dann am Raceday volle Kraft voraus geben zu können. Samstag noch schnell das Bike eingecheckt und ein bisschen auf der Ironmanmesse geschmökert.
Es waren drei wirklich schöne Tage in Klagenfurt bis endlich das Race of the Year gestartet wurde.
Sonntag 6:58 der Startschuss zum 12ten IMA (Ironman Austria) und 2200 Ironman-Anwärter schlugen sich bei der ersten Disziplin - dem Schwimmen - durch den lauwarmen Wörthersee. 3,8 km Schwimmen, vor einem halben Jahr hätte ich noch "NIEMALS" gesagt, aber heute nach 67 min in der T1. Danach Schock, ich kam vor lauter Krämpfen nicht mehr aus dem Neopren und musste mich erstmal hinsetzen. Die anderen liefen hektisch zu ihren Rädern und katapultierten sich auf die Radstrecke derweilen ich mich aus diesem Schwimmanzug löste. Dann aber schnell aufs Rad, aber ich hatte es schon befürchtet die Krämpfe wurden nicht weniger und begleiteten mich auch wie ein Schatten das ganze Rennen hindurch. Da war für mich klar, das wird heute ein langer, langer, harter Tag.
Nach einer kleinen Pause am Anstieg nach Faak am See und einer Zeitstrafe wusste ich, dass es heute nur ums Durchkämpfen gehen würde. Gesagt getan, so kämpfte ich mich von Kilometer zu Kilometer bis ins Ziel, wo nach knappen 12 Stunden noch immer hunderte Zuschauer die Ironmänner und -frauen ins Ziel peitschten.
Die erste Erfahrung bei einem Ironamn war für mich ein besonderes Erlebnis, so dass ich mich am Montag gleich wieder für nächstes Jahr angemeldet habe. Insgesamt bin ich mit meiner Durchhaltekraft zufrieden und freu mich schon auf die nächsten Wettkämpfe.
I am an Ironman !!!
   Das Innviertel zeigte sich an diesem Tag von seiner schönsten Seite, strahlend blauer Himmel und Temperaturen bis 25 Grad - nein, ich war nicht in Kroatien und auch nicht in Italien!!!
Die einzigen Schreckminuten waren auf jeden Fall beim Schwimmen im 14 Grad kalten Eiswasser. Wer hätte gedacht, dass die 17 Grad vom Pleschingersee noch negativ getoppt werden können.
Zum Wettkampf:
Schwimmen wie immer in Ordnung, auch in dieser Lacke. Knappe 23 min. benötigte ich für die eisigen 1,5km. Die Formkurve beim Schwimmen zeigt definitiv nach oben.
Das Radfahren war leider nur gefühlsmässig besser als vor einer Woche in Linz. Auf schwerer Strecke mit 600 HM konnte ich eine recht zufriedenstellende Leistung mit 1:08 erbringen.
Der abschließende kräfteraubende Lauf wurde in 44 min. bewältigt. Lauftechnisch bin ich noch nicht an meinem Maximum angekommen - zum Glück - da gehört definitiv noch a bissi trainiert.
Nach einer kurzen Regenerationsphase folgen dann noch 2-3 lange und harte Trainingswochen.
Also Mann und Frau sieht sich in Klagenfurt!!!
   Gut ein halbes Jahr bereite ich mich nun auf die Saison 2010 vor und siehe da, so manche Disziplin wird von Tag zu Tag besser.
Den ersten Wettkampf absolvierte ich heuer das erste Mal im Zuge des Linztriathlons am Pleschingersee. Das Wetter nahm ich von Podersdorf 2009 mit - lediglich der Wind blieb bei den Surfern und somit kamen wir auf solide 17 Grad beim Schwimmen und auf 10 Grad Lufttemperatur.
I was net owa des Wetta daugt ma überhaupt net - mir is so Zechnkoit - na net scho wieda Regn - nur einige Gedanken an diesem Tag.
Kommen wir zum Positiven - nach knappen 33 min. stieg ich aus dem Wasser und wollte nach dem ersten Blick auf die Uhr nochmal ins Wasser zurück weil die Zeit irgendwie so schnell war - 7 min. besser als 2009 - super gehts!!!
In der Wechselzone dann die Winterausüstung anziehen und ab gehts auf die Radstrecke. Nach guter erster Runde, spürte ich meine Oberschenkal - aus was für einen Grund auch immer - und musste in der zweiten Runde das Tempo ein bisschen zurückschrauben. Nach 2:34, immerhin 4 min. schneller als 2009, in der Wechselzone zurück - rasch, rasch auf die Laufstrecke.
Der Lauf war bis zu km 2 recht gut - aber noch nicht wirklich weit - dann Krampf im rechten und linken Oberschenkel. Was nun??? Dehnen??? Weiterlaufen??? Gehen??? Auf jeden Fall WEITERLAUFEN und das ganze so lange bis ich im Ziel bin!!!
Nach einem 1:33er HM und mit einer Gesamtzeit von 4:45:55 um gute 8min. schneller als im 2009er und eigentlich recht zufrieden.
Jetzt heißt es nochmals alles an Trainingszeit für den Wettkampf in Klagenfurt herauszuholen um dann in HOCHFORM zu sein und das Ganze wenn möglich bei Schönwetter!!!
  Es sollte ein ganz normaler Vorbereitungslauf für den kommenden Ironman im Juli sein - naja war es ja auch - doch mit einem unerwarteten Ausgang.
Aufgrund meiner letztjährigen Radschwäche hatte ich mein Training im Winter vorwiegend auf das Radfahren reduziert und das Laufen ein bisschen nach hinten geschoben - was ich auch gemerkt habe. Schneller bin ich nicht geworden aber die Dauer der Läufe wurden zur Gewohnheit.
So stand ich am Sonntag den 18.04.2010 am START beim Mythos Marathon.
Ich hatte von Anfang an wieder ein super Gefühl und lief eigentlich immer 3-4 Minuten auf 5km schneller, als der Marschplan vorgab. Keine Zweifel, keine Leistungsreduktion, keine schweren Beine während der gesamten Strecke - einfach toll.
Die langen Läufe haben sich bezahlt gemacht und so konnte ich meine Marathonzeit wieder um ein paar Minuten auf 03:10:11 verbessern.
Zuversichtlich gehe ich jetzt in eine verdiente Regenerationsphase. Dann folgen noch zwei Trainingsintensive Wochen.
Dann steht der Tag der Wahrheit vor der Tür - die Halbdistanz in Linz!!!
   2ter Wettkampf - same TIME - same PLACE - heute aber ein bisschen wärmer :-)Am Plan standen ca. 10 km zügig und danach ca. 4 km zügiger. Ich fühlte mich vom Start weg sehr gut, hatte lockere Beine und viel O2 in der Blutbahn (ohne Hilfsmittel). Nach einem kleinen Plausch mit einem Mitstreiter zu Beginn der 2ten Runde zog ich die letzten 4 km nochmal an und näherte mich der anaeroben Schwelle. Zufriedenstellend kam ich nach 57:49 ins Ziel und gehe nun in eine wohlverdiente Regenerationswoche.
  Nach knappen 3 Monaten Grundlagenausdauertraining lief ich meinen ersten Wettkampf im neuen Jahr. Der Halbmarathon diente meiner Formüberprüfung und gleichzeitig gibt er den Marschplan für das Training der nächsten 3 Monate vor.
Bei eisigen Temperaturen um die -9 °C begaben sich beinahe 500 wahnsinnige Läufer und Läuferinnen an den Start um die Distanzen 7/14 oder 21 km im Prater zu genießen. Ich persönlich entschied mich für die 21,1 km. Die ersten 2 Runden wurden ein bisschen langsamer abgespult, um in der dritten und letzten Runde nochmal GAS zu geben. Dies gelang mir sehr gut, sodass ich mit einer Endzeit von 1:32:43 sehr zufrieden sein kann. Weiter geht es mit einem Leistungstest jeweils am Rad und am Laufband und danach mit dem 2. Bewerb am 14.02.2010.
Viel Spaß beim (noch) Wintertraining!!!   Das letzte Mal in dieser Saison, wurde nochmals das Wettkampftrikot über den Luxuskörper gezogen.
Ziel des Abschlussmarathons war, eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Wien Marathon herauszuholen. Konzentriert und Entspannt stand ich mit Vereinskollege Günther Weidlinger – dieser aber in der „Kenianer-Zone“ – am Start. Herrliches Wetter und gute Stimmung motivierten mich zusätzlich und so nahm ich meine noch leichten Beine in die Hand und lief den ersten HM in guten 1:31:17. Auf 3:00:00 Kurs versuchte ich nochmals aufs Tempo zu drücken um vielleicht sogar unter 3h ins Ziel zu kommen. Dann kam der berühmte Hammer – in meinem Fall der Vorschlaghammer. Trotzdem quälte ich mich die letzten 12 km über die Herrengasse ins Ziel. Schließlich konnte ich mich um gute 20 min. verbessern und meine Marathonzeit auf 03:19:20 runterschrauben.
Nach einer kurzen Trainingszeit und vielen Wettkämpfen geht es jetzt in eine kurze Pause.
So wird in den nächsten 2 Wochen wieder Energie für die Saison 2009/2010 gesammelt!
Also liebe Triathlon- und Laufsportfreunde, wir sehen uns beim ersten Wintertriathlon.   Kurz und Bündig: Ich war abgefeuert!
Die beiden Wettkämpfe in Weyer und Podersdorf haben mir alle Kräfte geraubt.
Beim Schwimmen noch ganz gut unterwegs, stieg ich aufs Rad und musste aufpassen, dass ich nicht vom Rad fiel. Ich hatte kaum Kraft für einen vernünftigen Tritt am Rad, trotzdem fuhr ich die 20 km kurze Radstrecke fertig und entschloss für mich, dass es so keinen Sinn ergibt weiter zu machen. 2 Tage später hatte ich noch immer ein Laktat von 2,3 mmol/L. Jetzt heißt es REKOM REKOM REKOM.
Daher starte ich auch in Deutschlandsberg nicht und konzentriere mich voll auf den Graz Marathon.
   Der heutige Tag (29.08.2009) stand ganz im Zeichen der Halbdistanz von Podersdorf. Sollte ich den Triathlon mit kurzen Worten beschreiben, fällt mir folgedes dazu ein:
Schwimmen im Wellenbad eines gut eingerichteten Aqua Splash
Radfahren im Windkanal eines Formel 1 Teststandes
Laufen am Strand von Sylt
Nun die Langversion meines heutigen Erlebnisses:
Der Tag startete um 05:oo Uhr mit einem kleinen aber feinen Frühstück und vor der Pension mit einer ordentlichen Ladung Regen.
Komplett durchnässt richtete ich meine Wechselzone, die schon halb unter Wasser stand, ein. Mit Blick auf den sonst mit Surfern und Kite-Surfern gespickten Neusiedlersee ahnte ich schon Schlimmes, was sich dann um 07:30 Uhr bewahrheitete. Pünktlich gestartet, fing die Schlacht meines Lebens an. Die Wellen ca. einen halben Meter hoch und nicht enden wollend, inklusive chaotischen Schwimmern, die weder unter noch über Wasser einen klaren Überblick hatten.
Ich kann gar nicht sagen wie froh ich war, als ich aus diesem Wellenbad nach ungefähr 40 Minuten raus gekommen bin. Voll motiviert, haute ich mich auf meinen Drahtesel und bekam von Anfang an zu spüren, was das Wort "Windstärke" eigentlich bedeutete. Die kräfteraubenden 90 km bewältigte ich letztendlich in 02:38:10.
Hätten wir das auch geschafft. Zu guter Letzt schnallte ich meine Laufschuhe auf meine gatschigen Füsse - Wechselzone stand noch immer unter Wasser- und lief, was die Beine hergaben, einen tollen Halbmarathon in 01:31:46.
Nach 2 Monaten harter Vorbereitung kann ich sagen, dass ich einen großen Fortschritt in allen 3 Disziplinen gemacht habe und nun mit dem Finishen meines ersten Halbironman einen Grundstein für alle anderen Wettkämpfe gelegt habe.
Also meine TriathletInnen bis dann am Sulmsee
   An alle die diesen POWERMAN früher oder später einmal absolvieren möchten: Ohne vorher nicht mindestens 10.000 Höhenmeter in den Beinen zu haben würde ich diesen Wettkampf nicht empfehlen:-)
Ein wirklich gut organisierter Wettkampf in jeglicher Hinsicht startete um 10:50 mit den POWERGIRLS und 10 min. später wurden die Männer aus ihren Boxen auf die ersten 15 km gelassen. Nach einer guten Stunde Laufen wurde es dann ernst. Auf den knapp 83 Kilometern mussten 1300 Höhenmeter bezwungen werden. Die harte Radstrecke kam mir trotz langem Grundlagenausdauertraining aufgrund der starken Steigungen nicht zugute und somit verlor ich fast 20 Minuten auf den Klassenbesten. Beim abschließenden 7km Lauf konnte ich jedoch meíne Ausdauerstärke in den Vordegrund stellen und ich konnte noch ein paar Plätze gut machen.
Gratulation an den Veranstalter für diesen gelungenen Wettkampf.
Mit Blick nach vorne gerichtet geht es am Freitag nach Podersdorf um am Samstag den Half-Ironman zu bestreiten.
   Vorweg war klar, dieser Sprint-Duathlon wird zur Hitzeschlacht von Steyr. Mit meinem persönlichen Fanclub (Andrea (Mum), Erika (Schwimu), Martina (bessere Hälfte) und Peter (Schwipa)) habe ich heute um 07:00 Uhr die Reise nach Steyr angetreten.
Großes Ziel nach meiner fast 2-monatigen Vorbereitung war, den Rückstand beim Radfahren auf meine Mitstreiter zu verkürzen. Im Zuge meines Trainings nutzte ich diesen Sprint als schnelle Einheit und Vorbereitung für den Powerman in Weyer und meinen Höhepunkt den Halb-Ironman in Podersdorf.
Das Rennen startete mit einem rasanten ersten Lauf, der grundsätzlich zufriedenstellend verlief. Danach ging es auf eine leicht hügelige Radstrecke, bei der ich mich von Anfang an sehr gut fühlte. Ich konnte ordentlich Druck am Rad erzeugen, was sich in der besten Rad-Zeit der Klasse M-Elite 1 widerspiegelte.
Von der Tempohärte gezeichnet ging es dann auf die letzten 2,5 Lauf-km. Nach einem kleinen Einbruch konnte ich noch ein gutes Finish hinlegen und war mit meiner allgemeinen Leistung sehr zufrieden.
Also liebe Triathlonfreunde, bis bald in Weyer!!!
  Mein erster Wettkampf nach einer kurzen "Wochenend - Vorbereitung". Für diesen hatte ich außer durchkommen keine Ziele und so stürzte ich mich mit 190 Puls in die ersten Laufrunden. Ziemlich schnell bemerkte ich das dieser Wettkampf heute hart, sogar sehr hart wird. Nach dem veregneten Radfahren konnte ich meine Beine und letztendlich auch mich mit "Mörder - Krämpfen" gerade noch ins Ziel retten. Ich habe mir geschworen keine Wettkämpfe mehr unvorbereitet zu bestreiten und fing sogleich mit dem Training an ...  |